Vier Podestplätze für die Synchronschwimmerinnen

Am letzten Sonntag ging es für 18 Synchronschwimmerinnen der Wasserfreunde Delphin Eschweiler und ihre Trainer und Wertungsrichterinnen ins bergische Land nach Solingen. Dort fand der dritte NRW Nachwuchswettkampf statt, der den Abschluss einer anstrengenden aber erfolgreichen Wettkampfsaison der Eschweiler Delphine bildete. Anders als bei anderen Wettkämpfen war dieser Wettkampf nur für die jüngeren Altersklassen konzipiert. Die Altersklassen D und C (8-15 Jahre) durften hier ihr Können in der Kür unter Beweis stellen und mussten im Vorhinein keine Pflichtübungen schwimmen. Es kam also allein auf eine schön geschwommene, ausdrucksstarke und technisch saubere Choreographie an.

Als erstes hatten die Solistinnen ihren Einsatz. In der Altersklasse D gingen hier Charlotte Cordes und Madelaine O´Sullivan (beide Jg. 2008) an den Start. Sie zeigten sich weniger aufgeregt und deutlich ausdrucksstärker als bei ihrem ersten Start in diesem Jahr und belegten die Plätze 5 und 7.

Im zweiten Wettkampfabschnitt gingen die Duette an den Start. Amira Mansour und Antonia Hoffmann (beide Jg. 2008) vertraten die Delphine in der Altersklasse D und freuten sich über den 3. Platz. Damit bestätigten sie ihre Platzierung der NRW-Meisterschaften, die im März stattfanden. In der Altersklasse C startete das Duett um Vanja Dammers und Ruth Granrath (beide Jg. 2006). Sie belegten den 5. Platz und verbesserten sich damit um einen Platz im Vergleich zur Meisterschaft im März.

Anschließend stand der Wettkampf der Gruppen auf dem Programm. Die Mannschaft der Altersklasse D hatte hier das Ziel ihren Vizemeistertitel aus März verteidigen. Und tatsächlich konnten sich Amira Mansour, Antonia Hoffmann, Charlotte Cordes, Lisette B., Madelaine O´Sullivan, Mareike Docter, Marie Wildanger, Mathilda Becker und Reserveschwimmerin Tamina Stollenwerk (Jg. 2007 und 2008) nach einer tollen Leistung über den 2. Platz freuen. Auch die 2. Eschweiler Gruppe belegte in der Altersklasse C den 2. Platz. Freuen konnten sich Beatrice Baumgarten, Judy Spix, Marie Radermacher, Mieke Leppen, Nicole Aldenhof, Stella Meier, Ruth Granrath, Vanja Dammers und Reserveschwimmerin Kirsten Reimann (Jg. 2004-2006).

Zum Abschluss des Wettkampfes gingen die Kür-Kombinationen in der Altersklasse D/C an den Start. Wieder starteten Amira Mansour, Antonia Hoffmann, Charlotte Cordes, Lisette B., Madelaine O´Sullivan, Mareike Docter, Marie Wildanger und Mathilda Becker (Jg. 2007 und 2008)  in dieser Disziplin gemeinsam. Da in der Kombination bis zu 10 Aktive starten dürfen, konnte Tamina Stollenwerk diesmal mit ihren Mannschaftskolleginnen ins Wasser gehen. Für eine tolle Kürleistung wurden die Mädchen abermals mit dem 2. Platz belohnt.

Im Gesamtergebnis bedeuteten die vielen guten Platzierungen Platz 4 in der Vereinspokalwertung.

Für die Wettkampfmannschaft der Synchronschwimmrinnen war dies der letzte Wettkampf vor den Sommerferien. Der erste (Pflicht-)Wettkampf nach den Ferien findet jedoch bereits Anfang Oktober in der Eschweiler Jahnhalle statt, sodass sich die Synchros nur eine kurze Verschnaufpause gönnen können und schon im Juni für den anstehenden Pflichttest trainieren werden. Außerdem werden die Jüngsten am Mininixentreffen im Juli teilnehmen und ein paar der Aktiven der Altersklasse D wollen sich, ebenfalls im Juli, bei der Sichtung für den NRW-Kader qualifizieren.

Fünf Medaillen für Eschweiler Synchronschwimmerinnen

Am letzten März-Wochenende fanden in Bochum die NRW-Altersklassenmeisterschaften im Synchronschwimmen statt. Die 24 Aktiven und  ihre 4 Trainer bzw. Wertungsrichter hatten sich wochenlang auf 8 Küren sowie die zu schwimmenden Pflichtübungen vorbereitet. Neben den Aktiven waren auch die neuen Eschweiler Wertungsrichterinnen Marie Cordes und Nina Löhmann aufgeregt. Sie durften erstmals bei einem Kür-Wettkampf werten und gingen gleichzeitig noch selbst als Aktive ins Becken.

Am Samstag musste zunächst die Pflicht, bestehend auf 2 feststehenden und 2 gelosten Übungen, geschwommen werden. Hier galt es sich schon eine gute Ausgangsposition für die anstehenden Kür-Wettkämpfe zu sichern, da die Pflichtpunkte, wie auch die aus der Kür, 50 % des Endergebnisses ausmachen.

So lag das Duett um Amira Mansour und Antonia Hoffmann (beide Jg. 2008) nach der Pflicht noch auf dem 4. Platz, konnte sich aber mit einer tollen Kürleistung um einen Platz verbessern und sicherte sich die Bronze-Medaille in der Altersklasse D. In der nächst höheren Altersklasse erreichte das neu zusammengesetzte Duett um Vanja Dammers und Ruth Granrath (beide Jg. 2006) den 7. Platz.

Den Abschluss des ersten Wettkampftages bildete der Wettkampf der Kür-Kombinationen. Diese besehen aus Solo-, Duett-, Trio- und Gruppen-Teilen in frei gewählter Reihenfolge. Zur Musik der Sängerin P!NK sicherten sich Katharina Groh, Julia Brocker, Luisa und Marie Cordes, Milena Derichs, Laura Veith, Nina Löhmann und Stella Meier (Jg. 1996-2005) in der Altersklasse A/B/C/J die Silber-Medaille hinter den amtierenden Deutschen Vizemeisterinnen aus Bochum. Besonders für Stella war dies eine neue Erfahrung, ist sie doch mit ihren 13 Jahren mit Abstand die Jüngste der 8-köpfigen Gruppe und nahm zum ersten Mal mit den Mädels an einem Kür-Wettbewerb teil.

Am nächsten Tag reisten trotz Uhrumstellung wieder alle pünktlich und hochmotiviert ins Ruhrgebiet um den Wettkampftag mit den Solis zu beginnen. Für die Delphine gingen 3 Solistinnen an den Start. In der Altersklasse D erreichte Madelaine O´Sullivan (Jg. 2008) den 7. Platz. Charlotte Cordes (ebenfalls Jg. 2008) belegte in der gleichen Altersklasse Platz 5. Katharina Groh (Jg. 1996) sicherte sich in der der ältesten Altersklasse, der Altersklasse der Junioren, den 2. Platz.

Zum Abschluss des Wochenendes standen die Gruppen-Wettkämpfe an. Die Gruppen- und Kombinationswettkämpfe sind für die Trainer besonders aufregend. Denn mit bis zu 8 Aktiven bei den Gruppen und max. 10 Aktiven bei den Kombis ist der Trainingsaufwand bei diesen Küren besonders hoch, da alle Mädchen synchron und möglichst mit dem gleichen Leistungsstand diese Küren absolvieren sollen. In der Altersklasse D gingen Charlotte Cordes, Antonia Hoffmann, Amira Mansour, Madelaine O´Sullivan, Marie Wildanger (alle Jg. 2008), Mathilda Becker, Lisette B. und Mareike Docter (alle Jg. 2007) mit ihrer neuen Kür an den Start. Zum Team gehört ebenfalls Tamina Stollenwerk (Jg. 2008), die als Reserveschwimmerin im Vorfeld alle Positionen der Kür lernen musste, um im Notfall einspringen zu können. Nach der Pflicht lag das Team der Delphine noch auf dem Bronze-Platz, konnte sich aber mit einer super Kür-Leistung um einen Platz auf den Silberrang verbessern. In der Altersklasse C starteten Beatrice Baumgarten, Nicole Aldenhof (beide Jg. 2004), Stella Meier (Jg. 2005),  Vanja Dammers, Ruth Granrath und Marie Radermacher (alle Jg. 2006). Kirsten Reimann, Mieke Leppen und Judy Spix (alle Jg. 2006) unterstützen das Team als Reserveschwimmerinnen. Die Gruppe konnte ihren Platz nach dem Pflichtwettkampf halten und sicherte sich die Bronze-Medaille.

Alle Trainer waren nach diesem erfolgreichen Wettkampfwochenende mit ihren Aktiven mehr als zufrieden.

Nun bereiten sich die Delphine auf das nächste sportliche Ziel am zweiten Mai-Wochende vor. Dann finden die Deutschen Altersklassenmeisterschaften in Bochum statt. Hier wird Katharina Groh im Solo und mit ihren Vereinskolleginnen in der Kombination an den Start gehen.

Top 10 für Katharina Groh

Am letzten Januar-Wochenende startete Katharina Groh (Jahrgang 1998) für die Wfr. Delphin Eschweiler beim DSV-Pflichtranglistenturnier in Karlsruhe. Am gleichen Ort an dem sie noch im November 2018 mit der Gruppe sowie im Solo in den Kür-Wettbewerben angetreten war, galt es diesmal die beste Leistung in der Pflicht zu zeigen.

Um sich für das Finale der besten 12 in der offenen Klasse zu qualifizieren, musste Katharina zunächst die Vorrunde und ein Halbfinale absolvieren.

In der Vorrunde starteten 54 Aktive der Altersklasse AB sowie der offenen Klasse und zeigten vier Pflichtübungen. Katharina konnte sich als sechse mit 64,9797 Punkten souverän für das Halbfinale am folgenden Tag qualifizieren. Dort traten 35 Aktive aller Altersklassen gegeneinander an und mussten, anders als im Vorkampf, fünf technische Elemente der Gruppen aus der Jugendklasse vorschwimmen. Diese mussten auf festgelegte Zahlen möglichst präzise ausgeführt werden. Hier belegte Katharina mit 64,8334 den siebten Platz und qualifizierte sich damit für das Finale der Besten. Dort galt es zum Abschluss nochmal alle Kräfte zu sammeln und sechs technische Elemente der Duette sowie der Gruppen der offenen Klasse zu zeigen. Auch für diese waren im Vorfeld Zahlen festgelegt worden. Für das abschließende Gesamtergebnis der offenen Klasse zählten dann die Ergebnisse der Vorrunde und des Halbfinales jeweils 25 %. Die Leistungen der abschließenden Finalrunde zählten 50 % für das Endergebnis. Am Ende eines langen Wochenendes freute sich Katharina über einen tollen 9. Platz und 64,3437 Punkte im Finale. Angesichts einer begrenzten Trainingszeit aufgrund ihres zeitintensiven Studiums ist dies eine super Leistung und ein guter Start ins neue Jahr!

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